Artikel - Yondan

Zurück zu den Artikeln                         < Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Galerie zum Artikel

Yondan
Geschaft - dass war der erste gedanke als ich meinen Sandan erhalten habe. Die Harte Arbeit und die vielen Training Einheiten haben mich soweit gebracht. Jetzt habe ich genügend Zeit um mich zu entwickeln und dann irgendwan wird die nächste Prüfung kommen, der Yon dan ist ja weit weg.

Tja, er war nicht so weit wie ich gedacht habe, die Zeit verlief unglaublich schnell. Ich hatte sogar mehrehe Pläne wann ich die Prüfung angehen möchte, doch keiner davon ist hat geklappt, ich wurde traurig, ich wollte weiterkommen, mir selbst bewisen, dass ich gut genug bin. Dann nahte die Europa Meisterschaft und auf einmal war es so, dass die Zeit weggelaufen ist, ich brauche mehr davon, damit ich mich noch verbessern kann, entwickeln, vorbereiten ...

Der Tag der Prüfung - wie bin ich nochmal hier her gekommen? Mein Stress Niveau sprengt alle anzeigen doch ich habe es im Griff, zumindest möchte ich es so glauben, meine Freunde und mein Lehrer sehen meine Anspannung und unterstüzen mich.

Ich kenne die Kata die ich zeigen muss, übe die nochmal und nochmal, ich habe ja noch eine Stunden bis zur Prüfung, nochmal und nochmal, je mehr ich übe desto mehr Fehler finde ich. Die Zeit wird imemr schneller, alles passiert so schnell, dass ich es kaum begreifen kann. Ich sitze bereits auf dem Stuhl und warte bis es anfängt, langsam kommen die Juroren zusammen, 3 hochrangige Japanishe Sensei und 3 Europäische Sensei. Deren Augen sind streng, jetzt gibt es keinen Zeifel mehr.

Hajime - so fängt es an, für mich gibt es die Welt nicht mehr, nur mein Schwert und ich, nichts anderes ist wichtig in diesem Moment. Mein Sageo bleibt bein Reiho stecken - ist alles Vorbei? Ich mache weiter und meine lieblings Koryu Kata bringt mich in die richtige Stimmung, ich wähle Gyakuto, riskant aber wunderschön, ich genieße es.

Ushiro, Kesagiri, Sanpougiri und Sougiri folgen, dann ist Schluß. Taijo.

War das wirklich alles? Die vielen Jahre, Tage und Stunden führten hier her? Ein komisches Gefühl. Ich setzet mich und warte, beobachte die anderen, drücke für sie die Daumen, versuche nachzudenken, was habe ich nochmal gemacht, ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich alle fünf Kata gezeigt habe, alles verlief sehr schnell, da gab es keine Zeit nachzudenken, was natürlich war ist rausgekommen.

Die Ergebnise sind auf der Wand, ich gehe nicht um nachzusehen, es ist nicht wichtig, ich kucke den anderen zu.

Menchsen kommen um mir zu Glück zu wünschen, geschaft, ich habe wieder Zeit ...

Ich kann mich nicht drüber freuen, ich habe so viel im Kopf, viele Frende haben es nicht geschaft, und das lässt mir keine Platz für Freude.

PS: Vom ganzen Hertzen möchte ich mich bei allen die mich unterstützt haben bedanken, meiner Familie, die mit meiner Anspannung gut klar gekommen ist und mir die Unmenge an Trainingszeit ermöglicht hat, meinem Lehrer, der mich an jedem Schritt begleitet hat um mir beizustehen und mich mit seinem Wissen weiterzuenwickeln, meinen Freunden und Schülern die auch in harten Zeiten für mich da waren und mir Kraft gegeben haben ... Danke!

Mit vielen Grüßen

Róbert Kulcsár

Kontakt